Lehrerinterview mit Frau Hauch

Das Schuljahr geht nicht nur für uns, sondern auch für unsere Referendaren bald zu Ende. Wir haben die Chance genutzt um einen von ihnen zu Interviewen!
 
Fühlen Sie sich hier wohl?
-Ja, ich fühle mich mittlerweile hier sehr wohl und bin froh, an dieser Schule gelandet zu sein.
 
Warum haben Sie sich dazu entschieden Ihr Referendariat an unserer Schule zu machen?
-Das war ein bisschen Zufall. Da ich ihn Leipzig wohne, wollte ich eine Schule die gut zu erreichen war, und so wurde mir dann das Agrycolagymnasium angeboten. Nach kurzem Blick auf die Schulhompage habe ich zugesagt.
 
Wann stand für Sie fest, dass Sie Lehrer werden wollen und warum?
-Erst in der 12/2 habe ich mich dazu entschieden, Lehrer zu werden. Die Arbeit mit Kindern hat mir schon immer Spaß gemacht (ich habe im Verein verschiedene Kinder- und Jugendgruppen geleitet) und auch anderen etwas beizubringen war eine Sache, die ich gern gemacht habe. (Nachhilfe, Stimmgruppenleiter im Chor.)
 
Was wollten sie vorher werden und warum?
-Vorher wollte ich ein dudes Studium bei der Deutschen Bank machen und hatte auch schon einen entsprechenden Vertrag dort unterschrieben. Irgendwie beschlich mich dann aber das Gefühl, dass dieser Job als Bankkauffrau nicht das Richtige für mich ist und so habe ich mich umentschieden.
 
Haben sie ein Vorbild?
-Ja! Meine Religions- und Musiklehrerin. Sie war eine Lehrerin, die zwar fordernd und streng war, aber auch sehr gerecht, immer freundlich (auch wenn man mal Mist gebaut hatte) und vor allem hatte sie nie vergessen, dass wir nicht nur Schüler, sondern zuallererst Kinder/Jugendliche waren und es noch mehr für uns gab als nur Schule. Ich versuche eine ähnlich gute Lehrerin zu sein.
 
Welche Fächer unterrichten Sie und warum? Mochten Sie diese schon immer?
-Englisch: Ja,  schon immer! Ich finde es faszinierend, wie ich mit dieser Sprache (fast) überall auf der Welt zurechtkommen kann.
-Französisch: Nein, in der Schule nicht unbedingt mein Lieblingsfach. Ich habe diese Sprache erst im Studium und dann vor allem während der Zeit, in der ich in Frankreich gelebt habe, lieben gelernt.
 
Welche Fächer mochten Sie früher gar nicht und warum?
-Geographie! Mein Hassfach, weil ich es einfach nicht hinbekommen habe, irgendwelche Städte, Flüsse oder Gebirge auf einer Karte einzuzeichnen. Mir fehlt da jeglicher Orientierungssinn.
 
An welcher Universität studierten Sie?
-Ich habe an der Martin-Luther-Universität in Halle studiert.
 
Macht Ihnen Ihr Studium Spaß beziehungsweise hat es Ihnen Spaß gemacht?
-Meistens hat es nur Spaß gemacht, aber es gab auch Phasen, die einfach stressig oder doof waren. Da musste man dann die Zähne zusammenbeißen und sich sein Ziel vor Augen halten, um weiter zu machen.
 
Sie hatten ja vor kurzem ihre Prüfung: hatten/haben Sie irgendeinen unverzichtlichen Glücksbringer?
-Ja, einen wunderschönen,blauen Stein (ein Lapislazuli) Und ich trage eine Kette mit einem Kreuz als Glücksbringer, allerdings habe ich die am Prüfungstag in der Aufregung vergessen. Meine lieben Kollegen haben mir auch tolle Glücksbringer mitgebracht ( Schoko-Marienkäfer, ganz viel andere Schoki, liebe Sprüche und Nachrichten)- Vielen Dank dafür nochmal!
 
Wie stellen Sie sich Ihre Zukunft vor? Haben sie noch irgendwelche besonderen Ziele?
-Natürlich habe ich Ziele, wäre ja schlimm wenn nicht. Jeder Mensch braucht Ziele! Ich möchte noch viel von der Welt sehen (Kanada und die USA zum Beispiel, aber auch Island, Australien und Neuseeland,Hawaii..) und natürlich irgendwann heiraten, Kinder kriegen und vielleicht ein Haus bauen oder kaufen.
 
Was macht Ihnen als Leher am meisten Spaß?
-Mir ist es wichtig, einen guten Draht zu meinen Schülern zu haben und mit ihnen auch mal über etwas anderes als den Unterricht quatschen zu können. Diese Momente, in denen ich meine Schüler als ,,Menschen´´ kennenlernen darf, machen mir am Meisten Spaß.
 
Gibt es an unserer Schule einen Lehrer mit dem Sie sich vergleichen würden? Warum?
-Vergleichen… nicht direkt. Aber viele Lehrer haben mir geholfen mich geprägt. An erster Stelle natürlich Frau Köhler und Frau Kesten, aber auch Frau Renker, Herr Kretzschmar, Herr Erler und viele mehr. Sie standen mir immer mit Rat und Tat zur Seite und ihnen gilt an dieser Stelle mein großer Dank!
 
Was machen Sie in ihrer Freizeit?
-Freizeit… Was ist das nochmal? In letzter Zeit gab es sehr wenig freie Zeit, aber die verbringe ich dann am liebsten bei meinem Pferd, bei meiner Familie oder meinen Freunden. Ich bin gern draußen, mache gerne Sport und singe im Chor. Außerdem bin ich Fan von Werder Bremen und schaue mir gerne Spiele an- im TV oder im Stadion.
 
Haben Sie ein Haustier? 
   Ja- welches?
    Ein Pferd namens Maddox, genannt Max.
   Nein- hätten sie gerne eines? Welches? 
    Noch ein Pferd und vielleicht noch eins… Später!
 
Was ist Ihr Lieblingsessen?
-Ich esse vieles gerne, am liebsten aber Griechisch: Kartoffelgratin mit Suflaki in Metaxasauce!
 
Gibt es irgendeinen Sänger/eine Gruppe oder ein Genre, welches Sie am liebsten hören?
-Ich höre vieles gerne, einen Lieblingssänger habe ich nicht direkt. Ich habe auch nicht ein Lieblingslied, sondern viele… hier einige meiner Lieblingssongs:
,,Glad you came´´ von The Wanted; ,,I see fire´´ von Ed Sheeran; ,,Light it up´´ von Major Lazor; ,,Chasing Cars´´ von Snow Patrol; ,,Burn it down´´ von Linkin Park!
 
Freuen Sie sich, dass Sie Ihr Referendariat bald abgeschlossen haben? Was war am schönsten? Was fanden sie nicht so toll?
-Das Ende meines Referendariats sehe ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge: Ich bin froh, die Prüfung hinter mir zu haben ( an dieser Stelle auch nochmal Danke an die Klassen 7 und 12!), auf der anderen Seite bin ich traurig, dass es vorbei ist. Sowohl die Lehrerkollegen als auch meine Schüler werden mir fehlen. Ich hoffe aber, dass mich die aktuelle 10. Klasse und dann in einigen Jahren auch die aktuelle 7. Klasse zu ihrem Abitur einlädt und ich dann alle wiedersehen darf.
 
Wir wünschen sowohl Frau Hauch als auch Herr Krieg weiterhin viel Glück und vor allem Gesundheit auf ihrem weiteren Weg!