Mit vielen tollen Ideen zum Roboterwettbewerb

Die „Robotnatures“ erreichten beim Regionalwettbewerb der „First Lego League“ den 5. Platz in der Gesamtwertung

16. Januar 2016. „Ich weiß schon, wie wir unsern nächsten Roboter bauen“, sagte Justin Pascal Grünewald nach dem letzten Vorrundenlauf beim Roboter-Regionalwettbewerb zur First Lego League in Merseburg voller Tatendrang.
Auch die anderen im Team der „Robotnatures“ wollen es im nächsten Jahr wieder versuchen, obwohl die zu lösenden Aufgaben sehr schwer sind und viel Zeit beanspruchen.
 

Team "Robotnatures": Felix Scheschowitsch, Julian Fenske, Tom Niedner, Dominik Blatt, Benjamin Lange, Justin Pascal Grünewald

Bereits im September bauten die Schüler einen sehr komplexen Roboter aus Legoteilen.
Dabei stießen Sie immer wieder auf Probleme: Mal schaffte der Motor den zu schwer geratenen Greifarm nicht zu heben, dann erwies sich der Bau des Getriebes für den Greifer als sehr schwierig und schließlich erfüllten die Farbsensoren nicht ihre Aufgabe. Immer wieder mussten die jungen Entwickler ihren Roboter umbauen.
Nach den Herbstferien war der Roboter endlich fertig und konnte für die zu lösenden Aufgaben programmiert werden. Da die in der Schule verfügbare Zeit sehr knapp bemessen ist, arbeitete das junge Team sogar in einer „Roboternacht“.
Tom Niedner, Felix Scheschowitsch, und Adrian Fröde (leider beim Wettbewerb in Merseburg nicht dabei) interessierten sich mehr für den Forschungsauftrag zum Wettbewerb.
In diesem Jahr mussten sie Ideen zur Lösung von Problemen mit dem Müll entwickeln.  Die „Robotnatures“ fanden heraus, dass auch Kleidung unnötig große Müllberge verursacht.
Nach Anregungen unserer Schul-Arbeitsgemeinschaft „Nähen“ und deren Leiterin Frau Harloff entstand ein Konzept zum sogenannten „Upcycling“: Bevor nicht mehr genutzte Jeans in den Müll landen, könnten sie gesammelt werden und zur Herstellung neuer Produkte dienen.
Zur Präsentation der Forschungsergebnisse entstanden aus alten Jeans sehr schicke neuwertige Prototypen der „Upcycling-Produkte“.
Justin Pascal Grünewald hat für diese Idee ein Werbeplakat in der Arbeitsgemeinschaft „Medien“ unter der Leitung von Dirk Bunda entworfen und ausgedruckt.
Die Robotnatures haben durch die Präsentation der Forschungsergebnisse in einem Rollenspiel ihre Platzierung in der Gesamtwertung auf einen beachtenswerten 5. Platz von 12 gemeldeten Teams (davon 2 nicht angetreten) verbessert. Sieger war das Team „Eli-minator-Gang“ aus Halle.
Das „Robotgame“ lief dagegen nicht nach Plan oder vielmehr nach dem ursprünglichen Programm. Nach den vielen Stunden des Tüftelns und Testens verhakte sich der Roboter immer wieder in anderen Aufgaben und musste zurückgeholt werden.
Trotzdem haben die Schüler viel beim Entwickeln und Programmieren gelernt und können stolz sein. In der Kategorie „Robotdesign“ wurden sie mit einem hohen Punktwert auch dafür belohnt.
Für Schulteams wird es immer schwerer so viel Zeit in der Schule aufzubringen, um sich gegen die sehr starken Teams zu behaupten. Die Bedingungen am Agricolagymnasium sind jedoch super. Bestimmt werden einige Schüler aus dem Team „Robotnatures“ weiter lernen, tüfteln und vielleicht noch kontinuierlicher arbeiten, um im nächsten Jahr noch besser zu bestehen.

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