Ein eingeschworenes Team

Freitag, 13.12.2013
Das Team "Robotnatures" unserer Roboter-Arbeitsgemeinschaft gewinnt in Merseburg durch eine tolle Teamleistung die Gesamtwertung des Regionalwettbewerbes der First Lego League 2013.

Damit stehen sie morgen völlig überraschend für unsere Region im SEMI FINAL CENTRAL EUROPE NORTHEAST (D) 2013.

Zu den Robotnatures gehören: Jan-Lucas Geißler, Max Tittmann, Julian Fenske,Tom Rzepa, Felix Scheschowitsch, Jason Efferz, Yannick Schütz (alle 6. Klasse), Roy Krämer (7. Klasse). Unterstützt wurden sie bei der Erarbeitung in der AG durch Tom Niedner; er stand als 9. und wichtiger „Mann“ den ganzen Tag hinter dem Team.

Am FLL-Regionalwettbewerb  nahmen 9 Teams, u.a. aus Merseburg, Halle, Lutherstadt Eisleben  und Zeitz sehr erfolgreich teil.

 

Punktezählen nach einem gelungenen "Robot-Game"

Unser Team hat durch viel Kampfgeist und Engagement in den letzten Wochen im Teamwork-Wettbewerb den 2. Platz, im Forschungswettbewerb den 2. Platz und im Roboterdesign den 1. Platz erkämpft. Damit sammelten unsere „Robotnatures“ die meisten Punkte für den Sieg in der Gesamtwertung, auch wenn sie im „Robot Game“ des Semifinales mit dem 9. Platz den anderen Teams den Vortritt lassen mussten. Eine gelungenes „Robot Game“ in der Vorrunde zählte zum Glück auch für die Gesamtwertung.
Im „Robot Game“ müssen die mit Lego-Bauteilen konstruierten und in einer speziellen Sprache programmierten Roboter auf einem Spielteppich in 150 Sekunden verschiedene Aufgaben lösen. So sollten u.a. Figuren und Modellautos in bestimmte Spielfeldzonen gebracht und Hebel umgelegt werden.
Auf jede gelöste Aufgabe gab es Punkte. Den Robotnatures fehlte es noch ein wenig an Erfahrung, um viele Aufgaben zu lösen.

Im Wettbewerb  holten sich die jungen Konstrukteure bei anderen Teams Ideen, vor allem für präziser funktionierende Fahrwerke und variantenreichere Anbauten bzw. Werkzeuge für ihren Roboter. Die Grundkonstruktion und die Programme waren schon sehr gelungen. Diese wurden in der Wettbewerbskategorie „Roboterdesign“ bewertet.
Begutachtet wurde neben der soliden Konstruktion und Präzision unter anderem auch die Programmierung mit Schleifen, Verzweigungen und Einbindung von Sensoren.
„Wenn einer mal keine Lust mehr hatte zu programmieren, dann haben die anderen programmiert“, antwortete Max Tittmann auf die Frage der Jury nach der Arbeitsteilung.
Jeder brachte in der Arbeitsgemeinschaft und vor allem am Wettkampftag seine Stärken ein.

 

Präsentation des Forschungsauftrages

Yannik Schütz meinte: „Der Forschungsauftrag war das Beste.“ Er schrieb zum Beispiel  einem Unternehmen einen Brief, das mobile Hochwasserschutzwände herstellt, um mehr über die Wirkungsweise und die Kosten der Wände zu erfahren. Als Problemstellung wählten sich die Robotnatures das Hochwasser 2013 im Wasserwerk von Weißenfels. Die Auswirkungen des nächsten Hochwassers sollen durch innovative technische Lösungen vermieden werden.
Unterstützung bei der Lösung ihrer Aufgabe erhielt die Gruppe von Angela Benndorf (Fachberaterin für Deichverteidigung und Hochwasserschutz) vom THW OV Weißenfels und von Lutz Löwe (Löwe Flood Protection) in zwei Workshops.

Die Anschaffung eines Roboter-Bausystems von Lego für unsere Arbeitsgemeinschaft übernahm unser Partnerunternehmen MIBRAG. Das Unternehmen Enrico Pießold EP Sport + Werbung aus Hohenmölsen unterstützte mit seinen Partnern unsere Anreise zum Wettbewerb und den Kauf weiterer Sensoren.
Besonderer Dank gilt der Hochschule Merseburg für ihre Initiative für diesen Wettbewerb in unserer Region. Katja Podzimski  und Egon Hanauska halfen uns jederzeit als Ansprechpartner bei Fragen und organisierten einen Workshop an der Hochschule.
Unsere Schüler erlebten einen tollen Wettbewerbstag, den sie sicher nie vergessen werden.
 

Ray Wille
 

Teamwettbewerb

► zur Seite der Roboter-AG